Yorkshire Terrier Mix Bambola im Geschirr auf der Turracher Höhe

Der Bergsee, in dem dein Hund schwimmen darf

Es gibt diesen einen Moment auf der Fahrt zur Turracher Höhe, in dem du dich fragst, ob das Navi dich veräppelt. Die Straße wird schmäler, die Kehren enger, und irgendwo zwischen Kehre elf und zwölf beschließt der Motor, dass er heute mal in einem niedrigeren Gang arbeitet. Bambola sitzt hinten in ihrer Box und schaut mich an, als wollte sie sagen: War das deine Idee?

War es. Und ich würde sie wieder haben.

Turracher Höhe mit Hund ist eine dieser Destinationen, die auf keiner der üblichen Listen stehen. Kein Meer, kein Instagram-Hotspot, keine Warteschlange vor dem Fotomotiv. Dafür 1.763 Meter Seehöhe, drei Bergseen in Gehweite und Luft, die sich anfühlt, als hätte jemand den Kontrast hochgedreht. Für einen kleinen Hund ist das ein besseres Angebot als der dreißigste Hundestrand an der Adria — und das schreibe ich als jemand, die diese Hundestrände wirklich mag.

Turracher Höhe mit Hund — warum das für kleine Hunde erstaunlich gut passt

Berge und kleine Hunde, das klingt erst mal nach einem Missverständnis. Wer einen Yorkshire Terrier Mix mit knapp Kniehöhe hat, denkt bei „Wandern in den Nockbergen“ automatisch an Tragetasche, wunde Ballen und einen Hund, der nach vierzig Minuten Sitzstreik macht.

Die Nockberge sind aber nicht die Dolomiten. Sie heißen Nocken, weil sie genau so aussehen — rund, weich, begrünt bis fast ganz oben. Keine Felsplatten, keine Klettersteige, keine Stellen, an denen du deinen Hund über eine Leiter hieven musst. Es sind Almwiesen mit Höhe. Und das ist ein gewaltiger Unterschied, wenn vier kurze Beine mitkommen.

Dazu kommt die Höhe selbst. Auf 1.763 Metern ist es im August schlicht kühler als unten. Während im Flachland alle über die Hitze jammern und Hundebesitzer die Gassirunde auf halb sechs Uhr morgens verlegen, kannst du hier mittags spazieren gehen, ohne dass dein Hund nach zehn Minuten hechelt wie eine Dampflok. Für Rassen mit kurzer Nase ist das kein Komfort, sondern ein Sicherheitsargument.

Die Anreise — 52 Kehren und ein Hund mit Meinung

Grenzschild mit den Wappen von Kärnten und der Steiermark auf der Turracher Höhe

Die Turracher Höhe liegt genau auf der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark, und du kommst von beiden Seiten hinauf. Beide Auffahrten haben Steigung. Die Kärntner Seite gilt als die spektakulärere, die steirische als die gemütlichere. Wir sind über Kärnten gefahren, weil ich mir eingebildet habe, das sei kürzer.

Was du zur Anreise wissen solltest: Serpentinen sind für Hundemägen das, was Kreisverkehre für Kleinkinder sind. Bambola ist ein routinierter Beifahrerhund, aber auch sie hat auf den letzten Kilometern angefangen, häufiger zu schlucken — das klassische erste Zeichen. Wir haben deshalb zwei Dinge gemacht, die ich jedem empfehle:

  • Letzte Fütterung mindestens drei Stunden vor der Auffahrt. Ein leerer Magen schaukelt weniger.
  • Kurz vor der ersten Kehre eine Pause. Zehn Minuten schnüffeln, Wasser anbieten, dann weiter. Das setzt den Hund innerlich auf null.

Wenn dein Hund grundsätzlich schlecht Auto fährt, lohnt sich davor ein bisschen Vorarbeit — dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben, in dem alles steht, was bei uns funktioniert hat: Autoreise mit Hund leicht gemacht.

Oben angekommen wirst du dann von etwas empfangen, das man in Reiseprospekten nicht abbilden kann: Geruch. Zirben und Lärchen, warmes Holz, dazu dieser leicht harzige Ton, den Nadelwald in der Sonne hat. Bambola ist aus dem Auto gesprungen, hat einmal tief eingeatmet und war für die nächsten vier Minuten nicht ansprechbar. Nasenhund halt.

Der Turracher See — baden erlaubt, Wasser ehrlich kalt

Hund am Ufer des Turracher Sees auf 1.763 Metern Seehöhe

Der Turracher See liegt mitten im Ort, und das ist der eigentliche Trick dieses Urlaubsziels: Du parkst, gehst zwanzig Schritte, und stehst am Wasser. Kein Shuttle, kein Fußmarsch mit Kühltasche, keine Suche nach dem einen Abschnitt, an dem Hunde geduldet werden.

Hunde dürfen im Turracher See schwimmen. Das ist keine Selbstverständlichkeit — an den meisten österreichischen Badeseen ist es genau umgekehrt, und du suchst dir einen Wolf nach dem einen freigegebenen Uferstreifen.

Zur Wahrheit gehört: Das Wasser ist kalt. Nicht „erfrischend kalt“ im Prospektsinn, sondern ein Bergsee auf 1.763 Metern kalt. Bambola ist genau einmal bis zum Bauch hineinspaziert, hat mich mit einem Blick gestraft, den ich hier nicht wiedergeben kann, und den Rest des Aufenthalts damit verbracht, am Ufer nasse Steine zu inspizieren. Größere Hunde, die gern schwimmen, finden das großartig. Kleine Hunde mit wenig Unterwolle eher nicht.

Was für alle funktioniert: der Uferweg. Er führt rund um den See, ist flach, schattig und in einer knappen halben Stunde zu gehen. Für die Morgenrunde ideal, weil du dabei keine einzige Steigung nimmst.

Tipp: Nimm ein kleines Handtuch mit an den See, auch wenn dein Hund gar nicht schwimmen will. Der Uferbereich ist stellenweise sumpfig, und ein Hund mit langem Fell bringt die Turrach danach komplett mit ins Auto.

Die 3-Seen-Wanderung mit Hund — Turracher See, Grünsee, Schwarzsee

Der Grünsee auf der Turracher Höhe mit tiefgrünem Wasser und Nadelwald
Almhütte an der 3-Seen-Wanderung auf der Turracher Höhe

Wenn du auf der Turracher Höhe nur eine Wanderung machst, dann diese. Die 3-Seen-Wanderung verbindet den Turracher See mit dem Grünsee und dem Schwarzsee, und sie ist genau das, was man einem Hund zumuten kann: durchgehend Naturboden, keine Kletterei, unterwegs immer wieder Wasser.

Der Boden ist der Punkt, den viele unterschätzen. Auf Asphalt oder Schotter reiben sich Ballen in zwei Stunden wund, ohne dass der Hund es zeigt — Hunde melden Pfotenschmerz erst, wenn er richtig weh tut. Hier gehst du auf Waldboden, Wurzeln und Wiese. Bambola hat die Runde ohne einen einzigen Anflug von Jammern geschafft, und sie ist wirklich keine Sportlerin.

Was du unterwegs siehst: Der Grünsee macht seinem Namen alle Ehre, ein fast unangenehm intensives Grün, das an Postkarten-Retusche denken lässt, bis du selbst davor stehst. Wir haben dort die längste Pause gemacht — Bambola hat den Uferbereich Zentimeter für Zentimeter abgesucht, ich habe einfach geschaut. Der Schwarzsee ist das genaue Gegenteil — dunkel, still, von Bäumen eingerahmt, und deutlich weniger besucht.

Plan für die Runde großzügig. Nicht wegen der Länge, sondern weil du alle zehn Minuten stehen bleibst.

Tipp: Leine mitnehmen und auch benutzen. Die Nockberge sind Almgebiet, und im Sommer stehen dort Kühe — teilweise mit Kälbern. Ein Hund, der neugierig auf ein Kalb zuläuft, bringt euch beide in eine Situation, die niemand braucht. Wo Weidevieh ist, wird angeleint. Ohne Diskussion.

Mythos Edelstein Kranzelbinder — der Plan für den Regentag

Ausstellungsraum im Mythos Edelstein Kranzelbinder auf der Turracher Höhe
Hund vor einer Vitrine im Edelsteinmuseum Kranzelbinder — Hunde sind dort erlaubt
Große Amethyst-Druse in der Ausstellung Mythos Edelstein Kranzelbinder

Direkt am 3-Seen-Weg, gegenüber vom Nocky Flitzer, steht ein Haus, an dem wir zuerst vorbeigelaufen sind. Beim zweiten Mal sind wir hinein. Und ich sage es gleich: Ich hatte ein bisschen was von Souvenirladen erwartet und war dann still.

Über 10.000 Exponate auf 500 Quadratmetern — Mineralien, versteinertes Holz, Fossilien, und Bergkristalle, die zu den größten der Welt zählen. Über zwei Meter hoch, mehr als vier Tonnen schwer. Man steht davor und rechnet kurz nach, wie man so etwas überhaupt aus einem Berg bekommt.

Angefangen hat das Ganze 1914 mit Rupert Kranzelbinder, der schon als Kind Steine gesammelt hat. 1965 hat er sein erstes Mineralienmuseum in einem 300 Jahre alten Getreidespeicher auf der Turrach eröffnet. Aus einer Sammelleidenschaft ist über Jahrzehnte das geworden, was heute dort steht.

Und ja, Bambola durfte mit hinein. Ohne Diskussion, ohne Tasche, ohne schiefen Blick an der Kassa. Das ist bei Museen alles andere als selbstverständlich — die meisten winken ab, sobald vier Pfoten in der Tür stehen. Hier war es kein Thema. Für einen Regentag mit Hund ist das der entscheidende Unterschied zwischen «Programm» und «einer bleibt draußen im Auto sitzen».

Für Familien gibt es Goldwaschen — 15 Minuten mit einer echten Waschpfanne für fünf Euro — und ein Edelsteinbergwerk zum Graben für Kinder. Das ist der Grund, warum ich das hier erwähne: An einem Tag, an dem die Wolken auf 1.763 Metern hängen und Wandern keine Freude ist, hast du damit ein Programm, das nicht nach Notlösung riecht.

Tipp: Sonntags ist geschlossen — das übersieht man leicht, wenn man den Regentag spontan plant. Mit der Kärnten Card ist der Eintritt frei.

Mit der Panoramabahn auf 2.000 Meter — geht das mit Hund?

Gondel der Panoramabahn Turracher Höhe über dem Ort und dem Turracher See
Wanderweg über das Turracher Plateau auf rund 2.000 Metern in den Nockbergen

Ja. Bambola ist mitgefahren, und niemand hat auch nur gefragt. Das ist einer der Gründe, warum die Turracher Höhe für Hundemenschen so gut funktioniert.

Die Panoramabahn bringt dich auf rund 2.000 Meter hinauf. Hunde dürfen mit — sie sind kostenpflichtig, das ist an Bergbahnen üblich, aber sie werden nicht in die Kabine geschmuggelt, sondern gehören ganz normal dazu. Wer schon mal an einer Talstation stand und diskutieren musste, ob der Hund jetzt in die Tasche muss, weiß, wie viel das wert ist.

Bambola fährt Gondel mittlerweile mit der Gelassenheit einer Pendlerin. Beim ersten Mal war das anders — der Boden bewegt sich, die Kabine schwankt beim Ausfahren aus der Station, und für einen Hund ergibt das keinen Sinn. Was geholfen hat: sie auf den Arm nehmen, bis die Kabine ruhig hängt, dann absetzen. Wer einen größeren Hund hat, setzt sich hin und lässt ihn zwischen den Beinen stehen, das gibt Halt.

Oben an der Bergstation gibt es Nockys Almzeit, und auch dort sind Hunde erlaubt. Was oben ebenfalls steht, ist der Nocky Flitzer, eine Alpen-Achterbahn. Muss ich dazusagen, dass der Hund da nicht mitfährt? Vermutlich nicht — aber falls du mit Kindern unterwegs bist: Einer bleibt unten beim Hund.

Der Blick von oben ist der eigentliche Grund für die Fahrt. Nocken, so weit du schaust, ohne einen einzigen spitzen Gipfel dazwischen. Es sieht aus, als hätte jemand eine Decke über eine Landschaft gelegt.

Nockalmstraße — 35 Kilometer, 52 Kehren

Wenn du ohnehin in der Gegend bist, gehört die Nockalmstraße auf die Liste. 35 Kilometer Panoramastraße mit 52 Kehren, mitten durch den Nationalpark Nockberge, mit Almen, Aussichtspunkten und Parkplätzen, an denen du aussteigen und ein Stück gehen kannst.

Für den Hund ist das ein zweischneidiges Vergnügen. Kurvig ist kurvig, und 52 Kehren sind viele Kehren. Wir haben die Strecke in Etappen gefahren und an drei Stellen eine richtige Pause gemacht — nicht fünf Minuten Pipi, sondern zwanzig Minuten laufen. Danach war Bambola entspannt.

Die Straße ist mautpflichtig und im Winter gesperrt. Prüf vor der Fahrt die aktuellen Öffnungszeiten, das ändert sich je nach Schneelage.

Wo du mit Hund schläfst

Hotel Turracherhof auf der Turracher Höhe — Unterkunft mit Hund

Wir haben im Hotel Turracher Hof geschlafen — mit Hund, ohne Diskussion, ohne Aufschlag-Drama an der Rezeption. Genau das, was man sich wünscht, wenn man nach einer kurvigen Anfahrt mit einem leicht genervten Yorkie ankommt: einchecken, Hund darf mit, fertig.

Die Turracher Höhe ist ohnehin erstaunlich hundefreundlich, und das ist keine Marketingfloskel, sondern lässt sich an den Häusern ablesen. Wenn der Turracher Hof ausgebucht ist, nehmen auch mehrere Hotels direkt am See Hunde:

  • Schlosshotel Seewirt — Gourmethotel direkt im Ort, Hunde willkommen.
  • Hotel Hochschober — das bekannteste Haus am Platz, direkt am Turracher See, Hunde erlaubt.
  • Seehotel Jägerwirt — ebenfalls am See, wird in Hundeportalen regelmäßig empfohlen.

Dazu kommt eine ganze Reihe an Ferienwohnungen und Appartements, die Hunde nehmen. Für längere Aufenthalte ist das oft die bessere Wahl: eigene Küche, eigener Eingang, und du musst nicht jeden Morgen im Frühstücksraum verhandeln, wo der Hund liegen darf.

Tipp: Frag bei der Buchung nach dem Zimmer, nicht nur nach der Hundeerlaubnis. Erdgeschoss oder erster Stock mit kurzem Weg nach draußen macht bei einem Hund, der nachts mal raus muss, den ganzen Unterschied. Und klär, ob der Hund allein im Zimmer bleiben darf — viele Häuser erlauben das nicht, und dann ist das Abendessen im Restaurant vorbei, bevor es angefangen hat.

Was ich beim nächsten Mal anders mache

Drei Dinge.

Mehr Zeit für die Höhe einplanen. Wir sind angekommen und am selben Nachmittag gleich losgewandert. Auf 1.763 Metern ist die Luft dünner, und auch ein Hund braucht einen halben Tag, um sich einzustellen. Beim nächsten Mal: ankommen, Uferweg, fertig. Das Programm beginnt am zweiten Tag.

Wenn dir das Meer trotzdem lieber ist: Wie ein Adria-Urlaub mit Hund abläuft, steht in meinem Bericht über Bibione mit Hund — und wie wir Silvester in Grado verbracht haben, ebenfalls hier im Blog.

Pfotenschutz mitnehmen. Nicht wegen der Wanderwege — die sind weich. Sondern wegen der Parkplätze und Asphaltstücke im Ort, die sich in der Nachmittagssonne aufheizen. Fünfzig Meter reichen, um Ballen zu verbrennen. Die alte Handrücken-Regel gilt auch auf 1.763 Metern: Kannst du deine Hand nicht fünf Sekunden auf den Boden legen, ist es für den Hund zu heiß.

Früher zurückfahren. Die Auffahrt bei Sonne ist eine Sache, die Abfahrt am späten Nachmittag mit einem müden Hund im Auto eine andere. Wir sind einmal um kurz nach vier gestartet, mitten in die Rückreisewelle. Das musste nicht sein.

Praktische Infos: Turracher Höhe mit Hund

  • Unser Aufenthalt: 3. bis 5. August 2026
  • Seehöhe: 1.763 Meter, Gipfel ringsum bis über 2.400 Meter
  • Lage: auf der Grenze zwischen Kärnten und Steiermark
  • Baden mit Hund: im Turracher See erlaubt, Wasser ganzjährig kühl
  • Wandern: 3-Seen-Wanderung (Turracher See, Grünsee, Schwarzsee), Nockberge durchgehend weiche Böden
  • Bergbahn: Panoramabahn auf rund 2.000 Meter, Hunde erlaubt und kostenpflichtig
  • Bergstation: Nockys Almzeit, Hunde erlaubt
  • Schlechtwetter: Mythos Edelstein Kranzelbinder, über 10.000 Exponate, Goldwaschen und Edelsteinbergwerk, Hunde erlaubt, sonntags geschlossen
  • Ausflug: Nockalmstraße, 35 Kilometer, 52 Kehren, mautpflichtig, saisonal geöffnet
  • Beste Zeit mit Hund: Juni bis September — im Hochsommer angenehm kühl
  • Leinenpflicht: im Almgebiet und überall dort, wo Weidevieh steht

Was du für die Berge dabeihaben solltest

Meine Packliste für Bergtage mit kleinem Hund sieht anders aus als die fürs Meer:

  • Faltbarer Napf und Wasser — Bergbäche sehen sauber aus, sind aber nicht immer harmlos.
  • Ein Geschirr statt Halsband — bei Steigungen zieht ein Halsband am Hals, ein Geschirr verteilt den Zug auf die Brust.
  • Zeckenschutz — Almwiesen und Waldränder sind Zeckengebiet, auch in der Höhe.
  • Eine leichte Decke — für die Hütte, die Gondel und den Abend am See, wenn es plötzlich zehn Grad kühler ist als am Nachmittag.
  • Pfotenbalsam — abends eingerieben, dann hältst du zwei Wandertage hintereinander problemlos durch.

Was du nicht brauchst, ist die Hälfte von dem, was in den üblichen Listen steht.

FAQ — Turracher Höhe mit Hund

Dürfen Hunde im Turracher See schwimmen?

Ja. Der Turracher See ist einer der wenigen österreichischen Badeseen, an denen Hunde ins Wasser dürfen. Das Wasser bleibt allerdings auch im Hochsommer kühl — kleine Hunde mit wenig Unterwolle haben oft nach zwei Minuten genug.

Sind Hunde in der Panoramabahn erlaubt?

Ja, Hunde dürfen in der Panoramabahn mitfahren und sind kostenpflichtig. Die Fahrt bringt dich auf rund 2.000 Meter. An der Bergstation sind Hunde ebenfalls willkommen.

Ist die Turracher Höhe für kleine Hunde geeignet?

Sehr. Die Nockberge sind runde, begrünte Berge ohne Klettersteige und Felspassagen. Die Wege sind weich, die Steigungen moderat, und der See liegt mitten im Ort. Für kleine Hunde ist das angenehmer als die meisten Alpenregionen.

Darf mein Hund ins Edelsteinmuseum Kranzelbinder?

Ja. Bambola durfte ohne Weiteres mit hinein — kein Korb, keine Tasche, keine Diskussion. Damit ist das Museum eine echte Schlechtwetter-Alternative für alle, die mit Hund unterwegs sind. Sonntags ist geschlossen.

Wann ist die beste Reisezeit mit Hund?

Juni bis September. Auf 1.763 Metern ist es im Hochsommer deutlich kühler als im Flachland — genau deshalb ist die Region für Hunde im Juli und August so angenehm.

Muss ich meinen Hund anleinen?

Auf den Almen ja. Es gibt Weidevieh, teilweise mit Jungtieren. Auch ein freundlicher Hund kann eine Mutterkuh dazu bringen, ihre Herde zu verteidigen. Im Ort und am Uferweg reicht normale Rücksicht.

Fazit: Berge statt Meer — und der Hund findet es besser

Die Turracher Höhe war nicht das Ziel, das ich mir als Erstes ausgesucht hätte. Ich bin ein Adria-Mensch, ich mag Salz in den Haaren und Sonnenschirme — zuletzt in Bibione. Aber es gibt Sommer, in denen unten alles zu heiß ist, in denen der Hund um zwei Uhr nachmittags flach im Schatten liegt und du dich fragst, wofür ihr eigentlich gefahren seid.

Genau dann ist ein Ort auf 1.763 Metern die bessere Antwort. Kühle Luft, weiche Wege, ein See, in dem der Hund rein darf, und Hotels, die nicht die Augen verdrehen, wenn vier Pfoten mit ins Zimmer wollen.

Bambola hat auf der Rückfahrt zwei Stunden durchgeschlafen. Das ist bei ihr das höchste Lob, das es gibt.

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Transparenzhinweis: Reise, Fotos und Erlebnisse sind echt und meine eigenen. Beim Schreiben und Strukturieren dieses Artikels habe ich KI eingesetzt; die Inhalte habe ich geprüft und freigegeben.

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